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• Mehr Sicherheit im Verkehr durch gutes Sehen
Verkehrssicherheit und gutes Sehen sind eng miteinander verknüpft. Für Autofahrer ist das Auge das wichtigste Organ, denn im Straßenverkehr bezieht der Mensch 90 Prozent der Sinneseindrücke über die visuelle Wahrnehmung. Die Augen sind also ununterbrochen gefordert und mangelnde Sehschärfe hat immer wieder verheerende Folgen: Etwa 300.000 Unfälle, also sieben Prozent aller Verkehrsunfälle, pro Jahr sind laut ADAC und dem Berufsverband der Augenärzte auf unerkannte Sehprobleme zurückzuführen.
Ausreichende Sehstärke ist lebenswichtig
Was Verkehrsexperten und Optikern schon lange bekannt ist, wird von den Verkehrsteilnehmern jedoch häufig unterschätzt. Ein großes Risiko, denn: Nur mit 100-prozentiger Sehstärke erkennt der Autofahrer alles scharf. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen 70 Prozent ist schon ein Unterschied erkennbar, die Wahrnehmungsfähigkeit jedoch noch ausreichend. Bei 50 Prozent Sehschärfe sind kaum noch scharfe Konturen zu erkennen und bei nur noch 30 Prozent wird es richtig gefährlich - der Fahrer kann nur noch erahnen, was sich in seinem Gesichtsfeld abspielt.
Wer weiß, dass er schlecht sieht, ist laut Gesetzgeber verpflichtet, eine Sehhilfe im Straßenverkehr zu tragen. Vielen Menschen ist jedoch gar nicht bewusst, dass ihre Sehstärke nicht ausreichend ist, da lediglich der Sehtest zur Erlangung des Führerscheins amtlich vorgesehen ist. Im Gegensatz zu Amerika, wo der Führerschein alle vier Jahre durch einen Sehtest erneuert werden muss, gibt es in Deutschland keine regelmäßigen, gesetzlich vorgeschriebenen Tests. Lediglich für Berufskraftfahrer sind turnusmäßige Überprüfungen Pflicht. Selbstverantwortung ist also gefragt.
Dämmerungssehen und Autofahren in der Nacht
Wer am Tag gut sieht, kann trotzdem in der Dämmerung und bei Nacht Probleme haben. Farben sind Zusatzinformationen für das Auge und die gesamte Wahrnehmung. Diese fallen in der Nacht weg und damit verschlechtert sich die Sehleistung sowie die Reaktionsfähigkeit automatisch. Die Augen müssen also ununterbrochen Höchstleistungen bringen. Kommen Nebel, Regen und nasse Straßen hinzu, ist die Leistungsfähigkeit des Auges schnell überschritten. Menschen die unter einer Nachtmyopie leiden, sehen am Tag durchaus gut. Bei Dunkelheit tritt jedoch eine deutliche Kurzsichtigkeit auf. In diesen Fällen hilft nur eine Brille mit ausgleichender Sehstärke, um sicher durch die Nacht zu kommen.
Auch gegen die Blendung durch andere Autos lässt sich schwer etwas tun. Man könnte glauben, dass eine getönte Brille die Blendung vermindern würde. Ein Trugschluss: Die Blendung mag zwar geringer sein, getönte Gläser lassen jedoch auch weniger Licht durch und verschärfen somit das Problem der Erkennbarkeit und der korrekten Sehschärfe.
Für die eigene Sicherheit und auch die aller anderen Verkehrsteilnehmer gilt also: Mindestens einmal im Jahr freiwillig die Augen checken lassen. In allen Fielmann-Niederlassungen wird eine kostenlose Prüfung der Sehstärke angeboten und die Fielmann-Mitarbeiter stehen auch bei der Auswahl einer neuen Brille mit Rat und Tat zur Seite.
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